So generierst Du systematisch Kunden
1. Ausgangslage: Wenn's ruhig wird
Julie Holmes berichtet, wie sich ihre Speaker-Aktivitäten nach Rückschlägen drastisch beruhigten – weniger Leads, weniger Umsatz. Sie trifft die Entscheidung: aktives Lead System statt passiver Hoffnung.
Warum das wichtig ist
Leads fallen nicht zufällig rein.Ohne strukturierten Prozess droht Unterauslastung und Monotonie.
2. Mindset-Shift: Speaker als Unternehmer sehen
Julie betont, dass Speaker sich als Business-Person und nicht nur Performer begreifen müssen. Outreach als nicht verhandelbare Regel – jeden Monat geplant und verfolgt. Erfolg ist messbar, durch Zahlen wie: Anzahl der Kontakte, Reaktionen, Gespräche, Buchungen.
3. Outbound vs. Inbound – die Balance
Warten ist keine Strategie: Auch bei bestehendem Onlineauftritt braucht es gezieltes Contacting. Outbound-Taktiken: Identifikation passender Zielkunden Personalisierte Erstansprache: Referenz auf Firmenthemen, Herausforderungen oder Events Mehrstufige Kontaktfolge: z. B. LinkedIn-Nachrichten, E Mail-Follow-ups, Erinnerungscalls
4. Tracking und ein einfaches CRM-System
„Was du nicht misst, kannst du nicht verbessern“ – Julie empfiehlt klare KPI-Definitionen: Kontakte gesendet / geantwortet / Termine vereinbart Ein CRM ist essenziell, auch eine simple Tabelle tut’s. Tägliche/Wöchentliche Ergebnisse aufzeichnen und nachjustieren.
5. Systeme und Tools – Automatisierte Effizienz
Empfohlene Tools (Marken-neutral): LinkedIn-Suchlisten, um Entscheider zu sammeln E Mail-Vorlagen plus Tracking, um Outreach zu strukturieren Erinnerungen und Follow-up-Tools Wichtig: Systeme ersetzen kein echtes Gespräch, sie schaffen aber die Basis dafür.
6. Skalierbare Routine statt sporadischer Aktionen
Kalenderpflege: Ein fester Termin pro Woche, der nur dem Lead-Management gehört. Wachstum entsteht durch Wiederholung, nicht durch Einzelaktionen. Iterative Optimierung: Welche Ansprache funktioniert? Was muss angepasst werden?
7. Integration ins Gesamt-Business
Julie rät, das Lead-Gen in das bestehende Gesamtmarketing einzubetten: Webseite oder Social Posts leiten gezielte Kontakte in den Funnel. Follow-up Calls auf Basis persönlicher Interessen oder Themeninhalte. Lead-Generierung als kontinuierlicher Kreislauf: Outreach – Gespräch – Buchung – Nachbereitung – Reaktivierung.
Abschlussfrage an die Zuhörer
"Welche drei Unternehmen oder Organisationen möchtest du kontaktieren – und was ist dein erster Schritt, um dort ins Gespräch zu kommen?"
Fazit
Julie Holmes liefert ein pragmatisches, unternehmerisches Toolkit für Speaker, die nicht mehr auf Zufall warten wollen. Es beginnt mit aktive(n) Kontakt-Aufbau Wird gesteuert über messbare KPI und CRM Und geht weiter in skalierbare Routinen und Optimierung Mit klarer Struktur entsteht aus Stille ein stabiler Cashflow – genau das, was viele Unternehmer sich wünschen.
Mehr Infos zu Bruno Erni auf https://www.brunoerni.comund Thomas Skipwith auf https://www.thomas-skipwith.com. Die gesprochene Version des gesamten Interviews mit persönlichen und nützlichen Hinweisen der Interviewpartner finden Sie auf https://thomas-skipwith.com/podcasts/. Eine gute Adresse für Tipps und Tricks zu Präsentationen und Pitches: www.52redetipps.ch
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